Freizeit in KilchbergBericht Bundesfeier 2007Kilchberg Grossaufmarsch und Wetterglück beim Fest zum Nationalfeiertag auf dem Breitloo.Kompromiss suchen und Toleranz übenDie traditionelle Feier, ein ebenbürtiges musikalisches Rahmenprogramm und ein perfektes Feuerwerk und Höhenfeuer machten den Abend zu einem Erlebnis. Petrus muss ein Schweizer sein, an diesem Tag bescherte er der feiernden
Schweiz himmlisches Wetter. Und auch der Abend liess in dieser Hinsicht nichts
zu wünschen übrig. Legendäre «Harlem Ramblers» Zu Beginn des Abends spielten die «Harlem Ramblers» auf, die das Publikum zu
wahren Begeisterungsstürmen hinriss. Die legendäre Band, die in wechselnder
Besetzung seit über 40 Jahren besteht, geniesst in Zürich und in näherer und
weiterer Umgebung einen ausgezeichneten Ruf. Auch dieses Jahr pilgerte eine
kleine Fangemeinde eigens aufs Breitloo, um «ihre» Lieblingsmusiker wieder
einmal live zu erleben. Das Festzelt, das rund 300 Personen Platz bietet, war
voll, die Stimmung kochte und wie üblich mussten die Musiker einige Zugaben
geben. Gemeinsam nach Lösungen suchen Peter Hösly löste seine Aufgabe mit Bravour. Er schlug in seiner Rede vor, dass man sich einmal im Jahr mit dem Verhältnis zu seinem Land auseinander setzen sollte. Er erklärte: «Frei nach John F. Kennedy: Verlangen Sie nicht nach dem, was die Schweiz für Sie tun kann – sondern fragen Sie, was Sie für die Schweiz tun können.» Am Schluss seiner interessanten, akzentuierten Rede rief er das Publikum auf, mehr Kompromissbereitschaft zu zeigen und ausgewogene Lösungen für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu finden. «Denn, nur miteinander werden wir es schaffen, und dazu braucht es gegenseitigen Respekt, Akzeptanz und Toleranz.» Farbenprächtiges Feuerwerk Nachdem die Harmonie nochmals aufspielte – und ganz patriotisch – die Festgemeinde die Nationalhymne gesungen hatte, wurde endlich das Feuerwerk gezündet. Ganz zur Freude und im Sinn des Publikums, musste man doch letztes Jahr auf diesen Genuss verzichten. Und dieses Feuerwerk entpuppte sich als ein farbenprächtiges Spektakel und die Anwesenden schauten verzückt den fallenden Sternchen und Glanzpünktchen nach. Nachdem auch noch das Höhenfeuer entzündet wurde und der noch fast volle Mond seine Bahn über den Himmel zog, ging ein wunderbarer 1. August-Abend zu Ende. Erika Bedick Strub
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