KirchenRömisch-Katholische Kirche
Erstmals wieder seit der Reformation feierten am 10. April 1932 die Katholiken von Kilchberg einen römisch-katholischen Gottesdienst in der Gemeinde. Im Gleichen Jahr erwarb der katholische Kultusverein in der Schützenmatt Bauland zur Errichtung einer eigenen Kirche; am Ostermontag des Jahres 1935 wurde sie eingeweiht. Nach dreissig Jahren musst sie der heutigen Kirche weichen. 1962 beschloss die Kirchgemeindeversammlung den Neubau eines grösseren Gotteshauses, das fünf Jahre später, am 22. Oktober 1967, durch den Bischof von Chur eingeweiht wurde. Der Architekt André M. Studer aus Gockhausen setzte die Kirche im beinahe quadratischen Grundstück in die östliche Ecke, der schlanke Turm steht abgesetzt davon in der westlichen. Zwei Betonschalen von beeindruckender Grösse und Form schlingen sich vom Rande nach innen und streben in der Mitte zur Höhe. Tragrippen aus Beton verbinden im Zenit die beiden Schalen und tragen das Glasdach. Das neue Kirchenbewusstsein und die durch das 2. Vatikanische Konzil eingeleitete Erneuerung der Liturgie sollten im neuen Kirchenbau Ausdruck finden:
Das meiste Baumaterial wurde der Natur entnommen. So ist ein Raum entstanden, in dem sich die Gläubigen im Namen Christi versammeln und am heiligen Geschehen ungehindert teilnehmen können, ein Raum auch der den einzelnen Menschen zu stiller Einkehr und persönlichem Gebet lädt. oder, um die Worte des Architekten zu zitieren: "So erhielt auch der Kirchenraum Kilchberg seine Form als Ausdruck der Gemeinschaft alles Seienden, ausbreitend ins Grenzenlose, sich öffnend nach oben zum Einen, ..."
Römisch-Katholische Kirchgemeinde
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