Gemeinde Kilchberg

Neophytensack

Helfen Sie mit, die Ausbreitung von exotischer Problempflanzen einzudämmen.

Einjähriges Berufkraut, Amerikanische Goldrute, Sommerflieder, Kirschlorbeer und weitere invasive Neophyten bedrohen die heimische Biodiversität. Aber nicht nur für die Artenvielfalt stellen Neophyten eine Bedrohung dar. Sie können mit ihren Wurzeln Stassen oder Gebäudefundamente beschädigen. Weiter können Pflanzen wie der Riesenbärenklau oder Ambrosia beim Menschen heftige Verbrennungen oder Atembeschwerden auslösen. Um die Weiterverbreitung dieser exotischen Problempflanzen zu bremsen, sind grosse Anstrengungen notwendig. Die Mithilfe der Bevölkerung ist dabei unerlässlich.

Wichtig
Im Neophytensack werden alle fortpflanzungsfähigen Teile der Pflanze entsorgt. Bei krautigen Arten wie der Amerikanischen Goldrute oder dem Schmalblättrigen Greiskraut gehört jeweils die ganze Pflanze in den Sack. Bei Sträuchern oder Bäumen wie beim Kirschlorbeer oder der Hanfpalme (Tessinerpalme) sind es die beerenartigen Früchte und die Wurzeln. Bei anderen Pflanzen sind es die Samen oder die Hülsenfrüchte.

Gebühren
Einwohnende von Kilchberg können den Neophytensack kostenfrei bei der Gemeinde Kilchberg, Bereich Einwohnerdienste (Schalter 1. Stock), Alte Landstrasse 110, 8802 Kilchberg oder an der Kasse des Hallenbads, Hochweidstrasse 10, 8802 Kilchbergbeziehen. In den 60-Liter-Säcken sind die fortpflanzungsfähigen Teile von invasiven Pflanzen zu entsorgen. Die vollen Säcke können der regulären Kehrrichtsammlungen mitgegeben werden. Sie werden in der Kehrichtverwertungsanlage verbrannt.

Neophytenerkennung
Die App Flora incognita unterstützt Sie dabei, Neophyten zu erkennen.

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