Gemeinde Kilchberg

Workshops boten Möglichkeit

Die Freiwilligenweiterbildung wurde organisiert und begleitet durch die reformierten Kirchgemeinden und politischen Gemeinden Kilchberg und Rüschlikon, der katholischen Kirchgemeinde Kilchberg und das Pflegezentrum Nidelbad in Rüschlikon.

Die diesjährige Freiwilligenweiterbildung war dem Thema «Soziale Beziehungen und Generationen» gewidmet. Der Auftakt der Weiterbildung machte das Referat von Dr. Prof. Françoise Höpflinger. Er ist in der Alters- und Generationenforschung tätig und aktuell Mitglied der akademischen Leitung des Zentrums für Gerontologie an der Universität Zürich. Er sprach darüber, wie wichtig gute und tragfähige Beziehungen in jeder Lebensphase, insbesondere aber im Alter sind. Er zeigte anhand neuster Studien verschiede Zusammenhänge von Familienbeziehungen aber auch die Wichtigkeit eines sozialen Netzwerks ausserhalb der eigenen Familie wie Freunde, Nachbarschaft und Generationenübergreifender Beziehungen.

Drei spannende Workshops

Im Anschluss an das spannende Referat wurde den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, an zwei unterschiedlichen Workshops – von insgesamt drei, die zur Auswahl standen – teilzunehmen. Bei Dr. Prof. Höpflinger hatten die Freiwilligen die Möglichkeit, über die Herausforderungen, Schwierigkeiten aber auch die Chancen der Nachbarschaftshilfe zu diskutieren. Erika Steiger, die selbst in der Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung tätig ist, leitete den zweiten Workshop zum Thema «Helfen in Balance». Hier wurde darüber reflektiert, was helfen wirklich bedeutet und wo die Gefahren des Helfen-wollens liegen können. Es ging um Nähe- und Distanz, Abgrenzung und die Balance zwischen Nehmen und Geben.
Im dritten Workshop bei Andreas Müller, der Theaterpädagoge, Sozialdiakon und Coach ist, setzten sich die Teilnehmenden auf spielerische Art und Weise mit der eigenen non-verbalen Kommunikation und Ausdrucksweise mittels Körpersprache, Mimik und Gestik auseinander und versuchten herauszufinden, wo es diesbezüglich Anknüpfungspunkte zu ihrer Freiwilligentätigkeit gibt oder geben könnte.

Mit den eigenen Grenzen auseinandersetzen

Alle drei Workshops boten unterschiedliche Möglichkeiten, die eigene Freiwilligentätigkeit zu reflektieren, sich mit den eigenen Grenzen in der Freiwilligenarbeit auseinanderzusetzen und den Blickwinkel auf das Thema Alter, Beziehungen und Generationen zu schärfen.
Das anschliessenden Mittagessen, wozu die Teilnehmenden und Workshopleitenden eingeladen waren, bot Raum für anregende Gespräche untereinander und ein bilateraler Austausch mit anderen Freiwilligen sowie den Leitungs- und Fachpersonen der Veranstaltung.

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