Infrastrukturprojekte Tiefbau/Werke

Die Gemeinde Kilchberg liegt idyllisch gelegen am Ufer des Zürichsees und erstreckt sich über viele Grünflächen und landwirtschaftliche Zonen. Nebst der schönen Seesicht kommen die Kilchbergerinnen und Kilchberger in den Genuss eines traumhaften Blickes auf die Berggipfel der Alpen.

Inhaltsverzeichnis

Trotz der Nähe zur Stadt Zürich (15 Minuten bis ins Stadtzentrum) ist Kilchberg eine beschauliche Gemeinde. Sie hat ihre Eigenständigkeit in vielen Bereichen stets bewahrt, und arbeitet – wo sinnvoll – eng mit Nachbargemeinden zusammen.

Bekannt ist Kilchberg für die Schokoladenfabrik von Lindt & Sprüngli mit dem Schokoladenmuseum «Home of Chocolate». Im Gegensatz zu anderen Gemeinden am Zürichsee, wo der grösste Teil des Seeufers in Privatbesitz ist, zeichnet sich Kilchberg durch neun öffentliche Parkanlagen mit Bademöglichkeiten im See aus. Ergänzt werden sie mit dem öffentlichen Seebad und dem Hallenbad mit Bistro und Wellnessbereich in der Hochweid.

Auch kulturell bietet Kilchberg einiges. Berühmte Persönlichkeiten wie der Dichter Conrad Ferdinand Meyer oder der berühmte Schriftsteller Thomas Mann haben in der Gemeinde ihre sicht- und erlebbaren Spuren hinterlassen. Historisch wertvolle Gebäude, das spannende Dichter-, Zürcher Porzellan- und Ortsmuseum Conrad Ferdinand-Meyer-Haus, die Gemeindebibliothek und ein abwechslungsreiches Angebot an Veranstaltungen bieten eine kulturelle Vielfalt für Jung und Alt.

Alle sechs Jahre findet zudem in Kilchberg mit dem „Kilchberg Schwinget“ eines der wichtigsten Schwingfeste des Landes statt, an dem die besten 60 Schwinger der Schweiz eingeladen werden.

Weitere Infos über Kilchberg finden Sie in unserer Broschüre "Willkommen in Kilchberg".

Luftaufnahme Friedhof KilchbergLuftaufnahme Kilchberg mit BahnhofLuftaufnahme Kilchberg Bahnhof und SeeuferBlick vom Zürichsee auf Kilchberg Luftaufnahme Kilchberg, Schiffstation BendlikonKilchberger Schwinget 2021

Allgemeines

GemeindeKilchberg
BezirkHorgen
Höhe (Bahnhof)424 M.ü.M.
Fläche in ha260
Landwirtschaftsanteil24,4 %
Waldfläche1,2 %

JahrEinwohner
19707'546
19807'101
19906'897
20007'063
20137'766
20147'853
20158'077
20168'320
20178'437
20188'818
20198'925
20209'189
20219'294

Einwohnerzahl zivilrechtlich9'294
Schweizer6'170
Ausländer3'124
Anteil Ausländer 33,62 %
Frauen4'706
Anteil Frauen50,63 %
Männer4'588
Aneil Männer49,37%

Staat100 %
Gemeinde72 %
Reformierte Kirche9 %
Römisch-katholische Kirche6 %
Christkatholische Kirche14 %
Reformierte Kirche juristische Personen4,68 %
Katholishe Kirche juristische Personen2,88 %

Der Alemanne Bankilo dürfte der eigentliche Begründer Kilchbergs – oder genauer gesagt – Bendlikons gewesen sein. Er liess sich am Ende des 5. Jahrhunderts an der Mündung des Dorfbaches nieder. Wie der Name «Kilchberg» (Wappen) wird auch die Kirche auf dem Berge erstmals 1248 erwähnt. Im Alten Zürichkrieg wurde die hölzerne Kirche von den Eidgenossen abgebrannt und später durch einen massiven Steinbau ersetzt, der seither verschiedentlich renoviert wurde. Seit 1935 hat Kilchberg zudem eine römisch-katholische Kirche. Der heutige Neubau stammt aus dem Jahr 1967.

Ursprünglich war Kilchberg ein Bauerndorf. Neben den Bauern, deren wichtigster Erwerb bis ins 17. Jahrhundert der Weinbau war, sind auch die Schiffer von Bendlikon zu erwähnen, die den Personen- und Warenverkehr mit der Stadt Zürich besorgten. Im 17. und 18. Jahrhundert kam die Heimarbeit der Baumwollspinner und Mousselineweber zu einer gewissen Blüte.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert hatten die Porzellanfabrik und später die Fayencefabrik für Kilchberg eine besondere Bedeutung. In der nur 28jährigen Geschichte der Schooren-Porzellanfabrik entstanden mannigfaltige, kunstvoll bemalte Tafelgeschirre, aber auch eine Fülle von Einzelfiguren und Figurengruppen. Bis 1869 wurden nur noch Fayencen und Steingutgeschirre fabriziert.

Die Chocoladefabrik Lindt & Sprüngli AG ist der älteste und einzige grössere Industriebetrieb in der Gemeinde. Die 1845 gegründete Firma hat ihren Betrieb seit 1899 am heutigen Standort an der Seestrasse.

Früher diente der See als Transportweg. In den Jahren 1874/75 wurde die linksufrige Eisenbahnlinie gebaut. Während damals täglich nur 12 Züge verkehrten, waren es in den 80er-Jahren bereits zwischen 300 und 400. Ausserdem ist Kilchberg durch drei Autobuslinien mit Adliswil, Rüschlikon und Zürich verbunden. Obwohl sich Kilchberg zu einer Vorortsgemeinde der Stadt Zürich entwickelte. Das Siedlungsgebiet ist weitgehend überbaut. Die Gemeinde bemüht sich, das noch unbebaute Land als Freihaltegebiet zu erhalten.

Mehr Wissenswertes erfahren Sie aus der 1998 verfassten «Chronik der Gemeinde Kilchberg» oder aus der Neuzuzüger-Broschüre. Beide Dokumente sind auch am Schalter der Gemeindeverwaltung beziehbar.

Verknüpftes Dokument
Broschüre "Willkommen in Kilchberg"

Der Ortsplan ist ein Bestandteil des Geografisches Informations-System (GIS). GIS dient der Erfassung, Verwaltung, Analyse, Modellierung und Visualisierung von Geoinformationen. Im Web-GIS – öffentlich ist der Ortsplan aufrufbar.

Der Ortsplan ist auch in Papierform erhältlich (kostenpflichtig). Wenden Sie sich dazu an das Abteilung Hochbau/Liegenschaften.

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