Elisabeth Joris ist 1946 in Visp geboren. Im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung im damals noch tief katholischen Oberwallis waren ihre Eltern sehr weltoffen eingestellt, ein Widerspruch, der ihre Kindheit sehr prägte. Gleichzeitig schärfte dies ihren kritischen Blick für gesellschaftspolitisch bedingte Ungleichheit. In den 1970er Jahren wurde sie zur Feministin und gab 1986 zusammen mit Heidi Witzig das Standardwerk Frauengeschichte(n) heraus. In der Folge hat sie zahlreiche Beiträge und mehrere Bücher zu diesem Kernthema veröffentlicht ebenso zu Aspekten der Migration, zur 68er- und zur Gewerkschaftsbewegung. Sie fungierte bei Dokumentar- und Spielfilmen sowie Ausstellungen als begleitende Beraterin, u.a. beim Film «Die göttliche Ordnung» von Petra Volpe und der gegenwärtigen Ausstellung «Wasserkraft und Widerstand» im Landesmuseum in Zürich.
Elisabeth Joris erzählt von ihrem Engagement gepaart mit analytischer Weitsicht. Beides ist ihr bis heute in ihrem vielfältigen Leben als Historikerin sowie als Mutter und Grossmutter eine wichtige Leitlinie.
Wann: Freitag, 25. September, 19.30 Uhr (Türöffnung 19.00 Uhr)
Wo: Reformiertes Kirchgemeindehaus Kilchberg
Kosten: CHF 25.– inkl. Apéro
Kontakt: info@refkilch.ch
Anmeldeschluss: Freitag, 18. September 2026 via www.refkilch.ch/anmeldung/

