Gemeinde Kilchberg

Tempo runter - Sicherheit rauf

Kilchberg nimmt bedeutende Änderungen in der Verkehrsplanung vor, um die Sicherheit im Gemeindegebiet zu erhöhen, und erweitert die Tempo‑30-Zonen.

Nachdem die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans im Juni 2024 von der Gemeindeversammlung beschlossen und im November vom Kanton Zürich genehmigt wurde, mussten in der Folge auf Verlangen der Kantonspolizei Zürich überall dort Verkehrs- respektive Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden, wo neu Tempo 30 gelten soll. «Leider kann der Volkswille nicht einfach dadurch umgesetzt werden, dass die Tempo-Schilder ersetzt werden», so der zuständige Gemeinderat Tief bau/Werke Cornel Dudle. So wurden zwischen September 2024 und Juni 2025 auf dem Gemeindegebiet insgesamt 15 Messungen durchgeführt. Überschreitet die jeweilige Messung einen gewissen Schwellenwert, so sind gemäss den Vorgaben der Kantonspolizei Zürich bauliche Massnahmen zur Reduktion der Geschwindigkeit erforderlich, die zusätzlich gemäss Strassengesetz im Mitwirkungs- und im Einspracheverfahren öffentlich aufgelegt werden müssen. 

Neue Signalisation ab Frühling 
Anfang Jahr wurde ein Ingenieurbüro mit der Ausarbeitung eines Vorprojekts zur Erweiterung der Tempo‑30-Zonen gemäss Richtplan Verkehr beauftragt. Das Vorprojekt wurde im Sommer zur Prüfung der Kantonspolizei Zürich eingereicht. Basierend auf deren Stellungnahme wurden die erforderlichen Anpassungen im Oktober 2025 vorgenom‑
men und definitiv eingereicht. Angedacht ist, die Erweiterung der Tempo‑30-Zonen dem Gemeinderat im November 2025 zur Genehmigung vorzulegen. Nach der öffentlichen Auflage der Pläne können ab Frühling 2026 die ersten Strassen offiziell mit der neuen Tempobegrenzung signalisiert werden. Schneller gehen sollte es dort, wo die Messung den Schwellenwert nicht erreichte und deshalb auch keine baulichen Massnahmen erforderlich sind.

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